Aus dem Leben eines Lesers

Douglas Stuart

  • Sonntagabend ist ein guter Moment die Lektüre eines neuen Buches zu beginnen. So geschehen gestern Abend: »John of John« von Douglas Stuart in der deutschen Übersetzung von Sophie Zeitz. Merkwürdigerweise erscheint die deutsche Übersetzung VOR dem englischen Original, das erst Anfang Mai in die Buchhandlungen kommt.

    Wenn ich es in Deutsch mag, kann ich mich ja immer noch an das englische Original wagen, wobei auf den ersten Seiten schon viel Gälisch gesprochen wird. Wie das wohl im Original gelöst ist?

    Auf den ersten Seiten begleite ich Cal, der von seinem Vater nach Hause zurückgerufen wird, weil seine Großmutter mütterlicherseits schwer erkrankt ist. Zuhause ist in diesem Fall die Insel Harris, die zu den Hebriden gehört. Karg, windig, schroff.

    Das Setting erinnert mich sowohl an »The Boy from the Sea« von Garrett Carr wie auch an »Seascraper« von Benjamin Wood. Die Geschichte hingegen unterscheidet sich deutlich. Es entwickelt sich vermutlich eine Vater-Sohn-Geschichte, die beide ein Geheimnis vor einander haben. Und womöglich haben beide eine Vorliebe für Männer.

    Schöne Lesewoche!