Ein Sofa-Sonntags-Schmöker-Buch: Meike Winnemuth berichtet von ihren Lektüren eines Sommers. Unaufgeregt, freundlich, zugewandt und immer liebevoll mit dem Blick auf Literatur. Hier ist eine Liebhaberin am Werk. Wem gerade einmal der beste Bücherfreund abhanden gekommen ist oder die liebste Lesefreundin gerade keine Zeit hat, dann greife man zu »Eine Seite noch«. Fast wie ein Gespräch und ideal, wenn man vielleicht gerade eine Leseflaute hat. Winnemuth hilft!
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»What would you do in such a world? I read Dostoyevsky, of course. I read all his novels, one after another, and then reread them. He made me feel supersmart. That was his great talent, making teenage boys feel righteous. At that age, and only at that age, I considered his philosophical questions to be deep and poignant, and the fact that I understood them meant I was superior to everyone. Please remember that my brother’s greatest intellectual achievement during those years was turning up his shirt collar in the back. My father congratulated him for thinking of such a brilliant thing. So of course I felt superior and that feeling was almost superior to jerking off.«
– Rabih Alameddine: The True True Story of Raja the Gullible (and His Mother). – New York : Grove Press, 2025. – ISBN 978-0-8021-6647-0. – Seite 264
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Aufwachsen in einem vergessenen Land, auch wenn es permanent in den Nachrichten präsent ist: der Libanon. Was der in Amman (Jordanien) geborene Rabih Alameddine seinen Raja erzählen lässt, fesselt durch seinen bissigen und sarkastischen Ton, der all die Katastrophen – Bürgerkrieg, Bankenkrise, Korruption, Covid-Pandemie, die Explosion im Beiruter Hafen im August 2020 – irgendwie aushaltbar macht. Dazu die Erkenntnis, schwul zu sein.
Zurecht mit dem National Book Award 2025 ausgezeichnet. -
Die NDR-Sendung »Nordtour« zeigt am 11. April 2026 ein feines Porträt unseres Silent Book Clubs in der Bücherhalle Elbvororte. Den Beitrag könnt Ihr hier sehen.
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- Tausendseitige Emily-Brontë-Phantasie: Besuch bei der Autorin Anjet Daanje in Groningen (Katharina Borchardt, SWR)
- Weihnachtstipp: Anjet Daanje – Das Lied von Storch und Dromedar (Katharina Borchardt, SWR)
- Buchkritik – „Das Lied von Storch und Dromedar“ von Anjet Daanje (Katharina Borchardt, Deutschlandfunk Kultur
- Anjet Daanjes Roman: Erschaffen, um das, was nicht existiert, greifbar zu machen (Wolfgang Schneider, FAZ, €-Paywall)
- Als wäre es ein neuer Brontë-Roman. (Klappentexterin und Herr Klappentexter)
- Andreas Rötzer über Anjet Daanje. (Klappentexterin und Herr Klappentexter)
- Ulrich Faure: der Treue (TraLaLit, Julia Rosche)
- Marius Müller: Anjet Daanje – Das Lied von Storch und Dromedar (buch-haltung.com)
- tbc.
