Aus dem Leben eines Lesers

Lesen

  • The End of Reading Is Here
    Optimists once believed that universal literacy was inevitable. Now it seems that the age of reading might be a short anomaly in human history.

    By Rose Horowitch / The Atlantic, August 2026

  • Ioan Marc Jones liest Klassiker in einer Welt der digitalen Ablenkung. Wie er das schafft? Ein Beitrag im Guardian.

  • Gestern Abend ein intensiver Silent Book Club. Im Mittelpunkt standen verbannte und verbrannte Bücher. Spannende Auswahl von Büchern, die mitgebracht wurden: Das Kommunistische Manifest als Graphic Novel, Fahrenheit 451 von Ray Bradbury oder Anthony Burgess Clockwork Orange waren einige der Bücher, die gelesen wurden. Gerade die Diskussion um Clockwork Orange (Gewaltdarstellung) und dem YA-Titel Damsel von Elana K. Arnold (Sexualität, sexueller Missbrauch) und dann die Kombinationen mit Titeln von Autor*innen, die durch die Nazis verboten waren – Erich Kästner, Stefan Zweig, Erich Maria Remarque, Ingeborg Keun – brachte interessante Zusammenhänge.
    Warum sind zum Beispiel gerade jüngere Menschen vermutlich anfälliger für rechtspopulistische bis rechtsextreme Aussagen? Tun wir genug für Jugendliche? (Nein, tun wir nicht).
    Ein SBC, der nachwirkt bei mir.

  • Für meine Lese-Liste befinde ich mich auf Reise durch meine Regale. Da fast alle großen Regale doppelreihig belegt sind, bedeutet dies aus- und wieder einräumen bei der Fahrt nach einen bestimmten Buch. So gibt es dann auch Enttäuschungen, denn bis jetzt habe ich meine erste Ausgabe von Umberto Ecos »Der Name der Rose« nicht finden können.
    Was noch beschwerlicher ist: Der Staub. Bücher, wenn man sie nicht regelmäßig zur Hand nimmt, stauben kräftig ein. Ja, ich weiß: Binsenweisheit! Vielleicht sollte dies meine neue sportliche Betätigung werden: Bücher räumen.

  • Meine Listen-Liebe erwacht wieder. Werde in den nächsten Tagen meine 100 wichtigsten Bücher zusammenstellen. Und ansonsten lesen, eine Moderation will vorbereitet sein.